Eröffnung des Coworking Space Schwalmstadt

Am 25.  Oktober 2019 wurde es eng in den neuen Räumen des Coworking Space Schwalmstadt, denn es waren viele Gäste zur Eröffnung gekommen um sich ein Bild von dem neuen Projekt der Wirtschaftsförderung der Stadt Schwalmstadt zu machen.

Neun Monate sind seit der ersten Vorstellung des Projektes Ende Januar in der Sitzung des Magistrats vergangen. Die innovative Idee überzeugte zunächst die Stadträte und in der Folge in einer Reihe von Sitzungen auch die Stadtverordneten unserer Stadt, sodass das Projekt ab dem Haushalt 2019 für den fünfjährigen Projektzeitraum mit Mitteln ausgestattet wurde. Einige Überzeugungsarbeit war nötig, denn als Pilotprojekt mit einer Vorreiterrolle für weitere Einrichtungen im Kreisgebiet gibt es noch keine Erfahrungswerte, die das Gelingen des Vorhabens untermauern konnten. Aus diesem Grund war die Beantragung und Bewilligung von Fördermitteln für die Ausstattung der Räume maßgeblich für die Umsetzung des Projektes.

Künftige Mieter in diesen Räumen könnten z.B. Pendler sein, die zunehmend auf das Angebot ihrer Arbeitgeber zugreifen, ein bis zwei Arbeitstage von zu Hause aus zu Arbeiten. Nicht jeder verfügt über die dafür notwendige Ausstattung in den eigenen vier Wänden, auch möchten viele das zu Hause vom Arbeitsplatz trennen.
Aber auch Projektgruppen, Existenzgründer, Handelsreisende, Studenten, Betriebe aus unserer Stadt die einen geeigneten Raum für Fortbildungen oder die kurzfristige Unterbringung von im Betrieb temporär eingesetzten Firmen Arbeitsplätze benötigen. Die Aufzählung lässt sich noch beliebig fortsetzen.

„Ich bin überzeugt, dass diese Form der gelebten Wirtschaftsförderung wichtig ist, um den ländlichen Raum auch mit solchen, in urbanen Städten längst zum Alltag gehörenden Angeboten, attraktiv für Unternehmen und Arbeitnehmer zu machen,“ erklärt Bürgermeister Stefan Pinhard.

Durch die Bewilligung der LEADER Fördermittel für die Ausstattung der Räume und dem Zuschuss aus den Mitteln des kommunalen Ausgleichsstocks wurde die Voraussetzung für den Start des Projektes in diesem Jahr geschaffen. Landrat Becker überreichte zur Eröffnung die Urkunden für die Förderungmittel aus dem kommunalen Ausgleichsstock und aus dem LEADER Förderprogramm und gratuliert zur gelungen Umsetzung der Projektidee.

Ein wichtiger Aspekt in der Projektplanung war auch die Lage der Räume in der Nähe des Bahnhofs. Es war ein glücklicher Zufall, dass die dritte Etage des ehemaligen Postgebäudes leer stand und auf eine neue Nutzung wartete.

Ab November werden nun die ersten Mieterinnen einziehen. Die kommenden fünf Jahre werden zeigen, wie das Projekt und somit das Angebot an mietbaren Arbeitsplätzen in unserer Stadt angenommen wird.

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